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Man sollte seine Erinnerungen in die neue, unbelebte Wohnung übertragen, einen Weinfleck an ähnlicher Stelle machen, hier und dort mit einer Zigarette eine Anekdote in den Boden brennen, einen kindlichen Wunsch in die Holzverkleidung des Küchenschrankes ritzen und sich vormachen, man hätte eine Geschichte, die es sich zu erzählen lohnt. Denn wie wohltuend ist es, nach zwanzig Jahren in der Oberfläche seines Schultisches noch immer die unauslöschlichen Initialen einer ersten Liebe zu erblicken.
Man sollte sich nicht von den Gegenständen anschweigen lassen.